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Interview mit Anton Kräuliger, Präsident vom Rennverein Zürich



Schon als kleines Kind drehte sich bei mir alles nur um Pferde. Ich glaube, ich habe meine Eltern fast wahnsinnig gemacht mit meiner grossen Leidenschaft. Ein böser Reitunfall brachte mich schlussendlich auf einen ganz anderen Weg, sonst wäre ich heute wahrscheinlich eine echte Wendy Thorsteeg (wem das noch was sagt?). Trotzdem sind Pferde meine absoluten Lieblingstiere geblieben. Sie sind wunderschön und sie weisen diese majestätische Eleganz auf. Zudem sind sie stark und kraftvoll und obwohl ihre schönen dunkelbraunen Augen so zutraulich gucken, sind sie wild und unberechenbar. Ein faszinierendes Wesen und auf jeden Fall genau richtig für eine Lady oder einen Gentleman.

Hinweise zum Zürcher Renntag am: Sonntag 07. Mai 2017
• 6 Flachrennen , 1 Jagdrennen
• 2000 Guineas
• GP der Stadt Zürich
Mehr über Rennverein Zürich:

Rassig, sportlich, trendy: E-Bikes von Düsenspeed!


Rassig, sportlich, trendy und umweltschützend unterwegs?! Gibt’s nicht? Na, da hast du aber noch nichts von meiner neusten Entdeckung gehört: DÜSENSPEED!

Beinahe Porsche und Ferrari auf zwei Rädern! Das Start up Düsenspeed hat sich auf E-Bikes spezialisiert. Nicht irgendwelche E-Bikes sondern richtig coole mit eigenem Design! DER Trend für den Sommer 2017!

Mehr findet ihr auf der Homepage: http://www.duesenspeed.com

Interview mit Akrobat Florian Zumkehr

Kürzlich wurde ich auf einer meiner Missionen von Akrobat Florian Zumkehr in den Bann gezogen. Zuzusehen, wie er auf Stühlen, beinahe freihändig in der Luft hängt, da stockte mir so manches Mal der Atem. Bewundernswert finde ich diese unheimliche Körperspannung und höchste Konzentration. Mach ja keine falsche Bewegung!, habe ich öfters gedacht und fast vor mich hingebetet. Doch Angst muss ich um diesen Draufgänger nicht haben, er weiss, was er tut.
Hier das Interview:


1. Laura Bünd: Hey Flo, das sieht ja gefährlich aus, was du auf der Bühne zeigst und braucht bestimmt enorme Konzentration und Körperbeherrschung. Hast du keine Angst, dass du dich verletzen könntest?

Florian Zumkehr:
Angst sich zu verletzten ist dumm. Respekt vor der Sache die man macht zu haben ist wichtig und reduziert das Risiko sich zu verletzen. Wenn ich Angst hätte mich zu verletzen, dann könnte ich nicht mehr aus dem Haus gehen, weil man sich schliesslich überall verletzen kann.

2. LB: Woran denkst du jeweils, wenn du ein akrobatisches Kunststück vorführst?

FZ:
Je nach Schwierigkeit bin ich zu 200% nur bei dem Kunststück und blende alles um mich herum aus. Bei anderen, leichteren Tricks versuche Ich die Bühne / Atmosphäre und das Publikum mitzukriegen und eventuell sogar auf sie einzugehen.

3. LB: Wie sieht eigentlich ein Trainingsplan von dir aus? Was gehört alles dazu, damit dein Körper fit und gelenkig bleibt?

FZ:
Ich trainiere wenn ich Shows spiele ca. 1.5 Stunden am Tag plus die Show. Wenn Ich gerade nicht in einem Engagement bin, trainiere ich 5 mal die Woche à 3 Stunden.

4. LB: Wo und wie hast du dich in Akrobatik ausbilden lassen?

FZ:
An der Staatlichen Artisten Schule in Berlin.

5. LB: Fühlt sich für dich das Gehen auf Händen fast genauso leicht an, wie das Gehen auf den Füssen?

FZ:
Nein, leider nicht. Das wird es wahrscheinlich auch nie.


6. LB: Warst du als Kind ein Zappelphilipp und musstest überall rumturnen?

FZ:
Das kann ich schwer einschätzen. Ich war definitiv sehr aktiv, weiss aber nicht wie sehr das aufgefallen ist.

7. LB: Was machst du gerne, wenn du dich nicht akrobatisch betätigst?

FZ:
Klettern, Musik, Sport schauen.

8. LB: Was für eine Show würdest du gerne einmal realisieren?

FZ:
Ich habe eine eigene Company ANALOG mit der Show Finale. Gerne möchte ich in Zukunft mehr mit dieser eigenen Produktion spielen. Ein langfristiger Traum ist auch irgendwann eine Soloshow zu haben.

9. LB: Wie gut kannst du von der Akrobatik leben?

FZ:
Da ich bis jetzt ledig bin und keine Kinder habe, komm ich gut über die Runden. Reich wird man davon nicht, aber deswegen sucht man sich den Job auch nicht aus.

10. LB: Kannst du dir überhaupt ein normales Leben mit Frau, Kinder, Haus und Garten vorstellen?

FZ:
Ich sehe mich auf jeden Fall irgendwann mal Wurzeln schlagen. Jetzt möchte ich aber noch alles mitnehmen was ich kann, so lange mein Körper noch fit ist.

11. LB: Was möchtest du unbedingt in deiner Karriere als Artist noch erreichen?

FZ:
Meine Soloshow realisieren.


12. LB: Was wirst du tun, wenn du einmal zu alt für den Artisten Beruf bist?

FZ:
Ich sage immer es gibt bei mir kein Plan B. Nur ein Safety-Plan. Der Safety Plan ist für mich ein Plan der nicht mein Traum ist aber ich weiss, dass ich das immer tun kann. Mein Safety Plan ist irgendwann mal Trainier an einer Artistenschule zu sein und mein Wissen weiter zu geben.
Das schliesst aber nicht aus, dass ich irgendwann eventuell was ganz anderes mache.


LB: Vielen Dank für das spannende Interview lieber Flo und weiterhin viel Erfolg! Stay tuned!

Interview mit Fussballstar Roberto Rodriguez vom FCZ

Heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch. Ich konnte nämlich den älteren Bruder von Fussballstar Ricardo Rodriguez für ein Interview gewinnen. 
Auch Roberto ist ein Fussballprofi. Wie viele Stunden am Tag trainiert ein professioneller Fussballer? Wie gestaltet sich das Leben eines Fussballprofis abseits vom Medienrummel? Und was versteht Roberto Rodriguez unter „Lady“ und „Gentleman“? Lasst euch überraschen...


1. Laura Bünd: Lieber Roberto, du spielst professionellen Fussball, deine beiden Brüder sind Fussballprofis, habt ihr das Talent von eurem Vater geerbt oder wie seid ihr zum Fussball gekommen?

Roberto Rodriguez:
Mein Vater war ein riesen Fussball Fan, aber hat selber nie auf professioneller Ebene gespielt, weil er nicht die Unterstützung erhalten hatte, die man braucht. Er ging jede freie Minute mit uns auf den Fussballplatz und irgendwann hat er uns bei den Junioren von Schwamendingen angemeldet.

2. LB: Welche Position spielst du? Und würdest du mir, als Nicht-Fussballerin, erklären, was die besonderen Herausforderungen dabei sind?

RR:
Ich spiele jetzt beim FCZ im linken Mittelfeld, das ist auch meine Lieblingsposition. Ich kann aber Offensiv fast alles spielen, ausser im Sturm.
Beim Fussball weisst du nie was geschieht. Es gibt jeden Tag neue Überraschungen, du musst immer parat sein und schnell reagieren.
Um im Fussball bestehen zu können, brauchst du die richtige Einstellung und grossen Willen, sonst kannst du es vergessen.

3. LB: Momentan spielst du beim FCZ, ist es auch dein Lieblingsclub oder hegst du Ambitionen für einen internationalen Club, z.B. Real Madrid oder FC Barcelona?

RR:
Ich bin glücklich beim FCZ und beschäftige mich momentan nur mit einem Ziel und zwar dem Wiederaufstieg. Der Rest interessiert mich nicht.


4. LB: Hast du ein Vorbild und was bewunderst du an diesem besonders?

RR:
Früher war es Raul von Real Madrid. Seine Bescheidenheit und sein Instinkt vor dem Tor war hervorragend. Heute ist es Messi, für mich ganz klar der Beste Fussballer der Welt.

5. LB: Wie viele Stunden stehst du eigentlich pro Woche auf dem Fussballfeld und gab es auch schon Momente, an denen du den Fussball gehasst hast?

RR:
Eigentlich jeden Tag, ausser wir haben mal einen freien Tag. Täglich sicher 2 Stunden.
Die Vorbereitung habe ich nicht so gerne..:-)


6. LB: Ich stelle mir vor, dass man als Fussballprofi auch sehr diszipliniert sein muss. Keine nächtelangen Party’s, nicht zu viel Alkohol, keine Zigaretten, tägliches Fitnesstraining und gesundes Essen, entspricht das der Wahrheit?

RR:
Das ist so, weil dein Körper dein Kapital ist. Aber da hat jeder seine individuelle Vorbereitung.

7. LB: Welche Interessen hast du abseits vom Fussball?

RR:
Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Frau. Sonst treffe ich gerne Freunde oder gehe meine Familie besuchen. Bin aber auch sehr gerne zu Hause.

8. LB: Fussballer sind heutzutage ja auch modische Trendsetter, was bedeuten Fashion und Beauty für dich?

RR:
Für mich sehr viel.



9. LB: Trägst du auch ein Tattoo? Welche Bedeutung hat es für dich?

RR:
Habe einige Tattoos. Alle haben eine Verbindung zu meiner Familie.

10. LB: Was ist für dich ein Gentleman?

RR:
Ein höflicher und anständiger Mann, der immer hilfsbereit ist.

11. LB: Was ist deiner Vorstellung nach eine richtige Lady?

RR:
So eine, wie meine Frau..:-))


Roberto Rodriguez mit seiner hübschen Lady Sara

12. LB: Du bist Spanier und Chilene und verfügst auch über einen Schweizer Pass. Wie ich gelesen habe, liebst du in der Schweiz besonders das Migros Poulet! ;) Scherz, was verbindet dich mit diesen drei Nationalitäten?

RR:
Mit allen drei Nationalitäten habe ich eine spezielle aber auch sehr unterschiedliche Verbindung. In der Schweiz bin ich gross geworden. Mein Vater kommt aus Apanien und ein Teil unserer Familie lebt noch dort. Aus Chile stammt meine Mutter. Leider bin ich noch nie dort gewesen, aber möchte unbedingt mal hin.

13. LB: Du hast als junger Mann schon sehr viel erreicht, welche Träume hegst du noch?

RR:
Ich bin glücklich mit dem was ich habe und wünsche mir vor allem, dass meine Liebsten gesund bleiben. Ein Traum von mir ist, einmal in der Bundesliga zu spielen. Das würde ich gerne mal auf dem Platz erleben.

Laura Bünd: Herzlichen Dank, für das tolle Interview und weiterhin viel Erfolg für deine weitere Karriere.